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WALDBAU

Der Wald entsteht natürlich, oder wird von Forstwirten angepflanzt. Der Waldbau ist die wichtigste Aufgabe der Waldwirtschaft. Ausgeglichene und nachhaltige Bewirtschaftung läuft gemäß der Forsteinrichtung ab. Sie gewährleistet Erhaltung der Biodiversität des Waldes, seiner Produktivität, Vitalität und richtige Ökofunktionen. Er muss auch die Naturbedingtheiten und natürliche Prozesse berücksichtigen.

Der Waldbau beruht auf der Erhaltung und Bereicherung der Wälder (Waldverjüngung) und Anpflanzung von neuen Waldflächen (Aufforstung). Dies fordert  naturwissenschaftliche Kenntnisse aus solchen Bereichen, wie: Klimatologie, Bodenkunde, Botanik oder Pflanzenphysiologie.  Der Einsatz von entsprechenden Verjüngungs- und Pflegetechniken, sowie auch Aufforstung der Nichtwaldflächen sichern Haltbarkeit und Nachhaltigkeit des Waldes. Der Wald mit den natürlichen Beständen ist vielfältig, gesund und widerstandsfähig gegen Gefahren. Es ist ein gewünschtes Waldmuster. Deswegen streben die Forstwirte bei ihren Anbaumaßnahmen nach der Anpassung des Artenbestands an das Habitat.

In der Waldeinrichtung der Oberförsterei Sulechów wurde die Aufforstung von 565,56 ha geplant. Binnen 10 Jahren wurden 325,43 ha bewaldet, was 57 % der Planung entspricht. Auf den Nichtwaldflächenwurden 173,35 ha Wald künstlich angepflanzt. Da es aber in der Planung die Aufforstung von 109,88 ha Nichtwaldflächen vorgesehen war, wurde der Betriebsplan von bis zu 157,76% ausgeführt. Alle Arbeitsmaßnahmen erfolgten auf den Nichtackerflächen.

Auf dem Gebiet der Oberförsterei befinden sich zwei Samenplantagen: Familienplantage der Taberbrücker Kiefer (4,55ha) und Klonplantage der  Taberbrücker Kiefer (5,82 ha). Im Planungsgebiet Sulechów gibt es auch drei Plantagen von schnell wachsenden Bäumen mit der Gesamtfläche von  6,83 ha.